K.V. Switzer, Startnummer 261

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Die in Amberg geborene Läuferin Kathrine Switzer schreibt 1967 Sportgeschichte. Als erste Frau nimmt sie am Boston-Marathon teil und verändert diesen für immer. Weiterlesen

Leporello Januar

Eike-Bettina Jensen

Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

UND SIEHE: MORGEN …

geht der Stress wieder los. Halt! „Achte auf deine Grenzen“ (Röm 12,3) und nimm das 2. Gebot ernst: „Liebe deine Nächste und deinen Nächsten, wie du dich selbst liebst.“ (Mk 12,31). Welche Träume hast Du? Wofür schlägt Dein Herz? „Sie gebe dir, was dein Herz ersehnt, alle deine Pläne erfülle sie.“ (Psalm 20,5)

Ich möchte der Freude und der Lust mehr Zeit einräumen als dem Frust! Meine Kraftquellen sind mein Glaube, meine Familie und die Beschäftigung mit Bibeltexten zusammen mit Frauen, die die feministisch-theologische Brille aufhaben. Beim Entdecken und Fühlen hübscher, farbiger Stoffe macht meine Seele Freudensprünge. Das Nähen neuer Patchwork-Muster lässt mich die Zeit vergessen.

Wobei vergisst Du die Zeit? Sei neugierig wie ein Kind, probiere etwas Neues aus. „Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten.“ (Eph 4,23 – Bibel in gerechter Sprache)

Wie wäre es mit dem Erlernen einer fremden Sprache, eines Instrumentes, mit etwas Kreativem, einer neuen Sportart oder der Planung einer lang ersehnten Reise? … Nichts ist unmöglich!

Sorge für Dich und werde ein Segen für Dich und Dein Umfeld – dann macht das Leben doppelt Spaß!

UND SIEHE: MORGEN WAR ALLES GUT!

Mitten im Winter?

Von Silke Meyer [Ev. Frauenwerk Lübeck-Lauenburg]

Da blüht doch was!

Eine Erinnerung an den Sommer mitten im Winter. Ein Blühen in unseren Herzen auf Weihnachten hin. Und das befreite Lachen im Angesicht des neugeborenen Kindes.


Leporello Dezember

Ute Morgenroth

Referentin Frauenwerk Schleswig-Flensburg

AMICA heißt nur Freundin –„nur“? Freundin-Sein heißt: Da-Sein, einfach nur Da-Sein, wenn die Not so groß ist. Da-Sein, wie die Freundinnen von Hiob (Hiob 2,11 ff) einfach nur da-sind, da-sitzen … UND: Schweigen! Schweigen, bis Hiob das Schweigen bricht. Respekt vor dem Leid – Respekt vor der Person – sie bleibt Handelnde und Subjekt, wird nicht zum Objekt der Hilfe.

Freundinnen sind dabei notwendig, weil sie wissen, dass sie das Leben der anderen nicht bestimmen, sondern „nur“ begleiten können.

Wie die Frauen von AMICA e.V. es seit über 25 Jahren tun. Sie sind zu Freundinnen von Frauen und ihren Kindern geworden. Sie standen trotz Krieg und Terror an ihrer Seite, hielten aus und stärkten die Frauen.

25 Jahre AMICA = Empowerment von Frauen. Resilienz – wir machen Frauen und Mädchen stark! 25 Jahre – es ist nicht alles gut, aber es war gut, wie Hiobs Freundinnen erstmal einfach da zu sein. Und heute: wach bleiben! Freundinnen bleiben wach – auch nach 25 Jahren.


Jesus bat die Freundinnen flehentlich im Garten Gethsemane: „Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet!“

AMICA heißt „nur“ Freundin … AMICAs sitzen und schweigen – hören zu – bleiben wach und aufrecht stehen und beten für dieses

„MORGEN WAR ALLES GUT!“

Leporello November

von Hella Fabritius

Frauenarbeit Lübeck/Lauenburg

November 1989 – fast alle, die über 50 Jahre alt sind, wissen ziemlich genau, wo sie am Wochenende vom 9. bis 12. November waren. Was sie getan haben, als sie die Nachricht von der Grenzöffnung erreichte. Wir hier in Lübeck–Schlutup haben es noch in lebendiger Erinnerung: So voller Menschen war unser Ort sonst nie, blauer Trabiduft überall, Massen am Postamt, um das „Begrüßungsgeld“ zu bekommen, Gedrängel in den Geschäften, auch am Sonntag. Große Freude vor allem bei den Älteren, die nicht mehr zu hoffen gewagt hatten, dass sie einfach so nach Mecklenburg
fahren können. Unglaublich die Stimmung bei allen, die ankamen und bei denen, die sie herzlich begrüßten, mit Gesang und Geschenken. Und überall das Wort „Wahnsinn“ – noch heute ist mir diese Freude, das fassungslose Staunen in lebhafter Erinnerung. Es ist auch nach so vielen Jahren noch immer nicht ganz selbstverständlich, gen Osten zu fahren.

Und trotzdem, es war nicht alles gut. Zu viele, die ohne Skrupel ihren ganz persönlichen eigenen Vorteil suchten und die auf eine solche Situation nicht vorbereitete Politik – das enttäuschte.

Dennoch war sehr gut, was geschehen ist. Das wünsche ich mir für mein eigenes Leben und mein Handeln:

MORGEN SAGEN ZU KÖNNEN, DASS ES GUT WAR.