Leporello Juli

UTE NEHLS-ESCHNER · Ev. Kurzentrum Gode Tied
ANGELA EWERT · Ev. Frauenwerk Dithmarschen
ANNE RIEKENBERG-HEINRICH · Ev. Frauenwerk Ostholstein

SIEHE:

Ich bin etwas Besonderes. Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich. Habe ich mich immer gut im Blick? Was sehe ich, spüre ich – was erschrickt und erschöpft mich? Ich nehme eine Aus-Zeit und verändere meinen Blickwinkel. Abstand von dem Alltäglichen tut mir gut. Ich mache mich auf den Weg auf meine kleine Insel der Aus-Zeit

Hole tief Luft – komme zu Atem. So weit wie das Meer – ein unendlicher Horizont – Ruhe breitet sich langsam aus. Meine Gedanken wandern ohne Ziel von einem zum anderen. Kehren immer wieder zu dem zurück, was mich gerade besonders beschäftigt, was mich freut oder mich belastet. Ich traue mich hinzusehen.

Ich atme aus. Nehme erfrischende Luft in mir auf. Der immer währende Rhythmus meines Atmens beruhigt und stärkt mich. Das Licht und die Wärme der Sonne durchfluten mich, streicheln meine Haut und meine Seele.

Gefühl der Geborgenheit und des Getragenseins breitet sich aus. Ich bin Gottes geliebtes Geschöpf, nach ihrem Bild wunderbar geschaffen mit meinen ganz eigenen Talenten und Sehnsüchten.

Ich finde den Mut, etwas auszuprobieren, mich auszuprobieren, etwas Neues in mir und an mir zu entdecken ………..

Was tut mir gut, was stärkt mich, was gibt mir Kraft?

Mitmach-Aktion zum „Tag der deutschen Einheit“

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Anfang Oktober ist in Kiel viel los: Vom 02. bis 03. 10. wird mit einem bunten Bürger*innenfest die bundesweite Feier zum Tag der deutschen Einheit begangen. Auch das Frauenwerk ist mit dabei und braucht jetzt eure Stimmen für eine Mitmach-Aktion. Weiterlesen

Leporello Juni

Silke Grimbo

Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

SIEHE: MORGEN WAR ALLES GUT.

Lesend, hörend, spürend ………… begegnen mir diese Wörter.

Was nehme ich wahr? Was begegnet mir? Wie trete ich in Kontakt?
Sind sie Aufforderung? Herausforderung? Zuspruch? …………?
Ich nähere mich neugierig, langsam, nachdenklich, zurückhaltend, ungeduldig, widerständig und …………?

Kann ich sie einlassen, ihnen Raum geben, sie in mir bewegen, sie …………? Gedanken blitzen auf!

Vergangenes

Gegenwärtiges

Zukünftiges

Gutes Leben für alle – was bedeutet es für die Welt, für Dich, für mich? Lasse DU sie in mir wirken. Einfließen in mein Da-Sein, mein Leben, mein Beten und Handeln. In Demut und Dankbarkeit, getragen und umhüllt von göttlicher Kraft.
AMEN

3 Fragen – 6 Antworten

Frauenarbeit in der Nordkirche heißt auch Frauenarbeit in drei Bundesländern. In Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg sind wir unterwegs und vernetzen uns, zum Beispiel in den Landesfrauenräten. Die Landesfrauenräte sind ein Zusammenschluss der Frauenverbände und -organisationen im jeweiligen Bundesland. Sie setzen sich politisch für Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter ein. Wir haben unser Jahresthema in drei Fragen gepackt und an die Landesfrauenräte (LFRs) geschickt. Auf den nächsten Seiten erfahrt ihr, was den LFRs in ihrere Arbeit wichtig ist und wie unser Jahresthema dort anknüpft.

Leporello Mai

Jessic Diedrich

LuK Hamburg, Lesben und Kirche

Der 17. Mai wird auf der ganzen Welt als Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*- Phobie begangen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Menschen und Intersexuelle (LSBT*I) möchten an diesem Tag mit Unterstützer*innen ein Zeichen für Menschenrechte und Anerkennung setzen.

UND SIEHE, MORGEN WAR ES BESSER

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten. Diese Einstufung hatte vielen Menschen Leid gebracht. Noch heute gibt es Organisationen, die „Umpolungen“ anbieten und Homosexualität
für Sünde halten. Dabei ist Sünde ein Verhalten, das sich von Gott abwendet, von Gottes Liebe für die Menschen. Die Vielfalt, die manche gerne unterdrücken wollen, ist auch Gottes bunte Vielfalt. Ohne sie wäre die Welt um einiges ärmer.

NOCH IST NICHT ALLES GUT …

In vielen Ländern der Erde werden Lesben und Schwule verfolgt, ins Gefängnis gesperrt, gefoltert oder ermordet – nur weil sie das „falsche“ Geschlecht lieben. Um an sie zu erinnern, werden vielerorts am 17. Mai bunte Luftballons in den Himmel gelassen – gegen Ausgrenzung und für die Anerkennung verschiedener Lebens- und Liebesformen und geschlechtlicher Identitäten.

Und vielleicht können wir eines Tages sagen „Jetzt ist alles gut“?

Leporello April

Katja Hose

Frauenwerk Dithmarschen

Gründonnerstag – und siehe – siehe – siehe
Und siehe: Morgen … Anfechtung und Verrat, Angst und
Schrecken, Leiden und Schmerz, Hilflosigkeit und Trauma,
Flucht und schlechtes Gewissen, Folter und Tod!

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Und siehe: Morgen … Sonne und Licht, Liebe und Leben,
Vater und Mutter, Brot und Wein, Himmel und Erde, Auferstehung
im Garten!

Heute wirst du mit mir im Paradies sein!

Und siehe: Heute … Viele Körner – ein Brot, viele Trauben –
ein Kelch, viele Menschen – ein Tisch, viele Fragen – eine Antwort!
Alles gut. Du gehörst dazu! Dein Beitrag ist wichtig!

Kommt und esst! Schmeckt und seht!
Gottes Liebe mitten unter euch!

UND SIEHE: MORGEN WAR ALLES GUT!

Wortwolke zum Jahresthema

Bild

Eine Collage aus vielen Worten. Große Worte sind: Hoffnung, Zukunft, Gott, Visionen, frau, leben, lebensfreude. Kleine Worte sind: kreativ, klimawandel, wild, neu, gut und viele mehr
Eine Wolke aus Worten, entstanden bei der Fachkonferenz evangelische Frauenarbeit in der Nordkirche.

„Welches Wort kommt dir in den Sinn, wenn du an das Jahresthema denkst?“ haben wir bei der letzten FEFA unsere Kolleginnen gefragt. FEFA, das ist die Fachkonferenz evangelische Frauenarbeit in der Nordkirche. Hier treffen sich alle, die in der Nordkirche zu Frauenarbeit unterwegs sind, tauschen sich aus, bilden sich fort und entwickeln gemeinsame Ideen – wie zum Beispiel das Jahresthema.

„Und siehe: Morgen war alles gut.“ – ein reichliches Jahr sind wir nun schon mit diesem Jahresthema unterwegs. Zeit, einmal Inne zu halten, den Blick zu richten – auf das, was war, kommt und ist.

„Welches Wort kommt dir in den Sinn, wenn du an das Jahresthema denkst?“ haben wir gefragt und entstanden ist eine große Vielfalt. Ihr seht es oben in der Wortwolke: ein Schatz aus Ideen, Anregungen zum Weiterdenken und auch Diskussionsstoff. Je öfter das Wort genannt wurde, desto größer ist es dargestellt. Wer hat eigentliche was gesagt? Wieso Klimawandel und wie wichtig ist eigentlich die Zeit? Was machen wir mit unseren Visionen? Wo braucht es Transformation und wen können wir alles mit unserer Lebensfreude anstecken?

Mitten im Jahresthema innehalten, den Blick neu ausrichten, in den Austausch kommen und weiter denken.

Lasst euch anregen und schreibt uns in die Kommentare, welches Wort euch zum Jahresthema einfällt.

Leporello März

Eva-Maria Schmitz

Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

Jeden ersten Freitag im März fliegen die Gebete um die Welt
– Weltgebetstag –
UND der wird weltweit gefeiert!
Jedes Jahr kann ich in ein anderes Land eintauchen.
SIEHE, was die Frauen von ihrem Leben berichten.
„Gottes Schöpfung ist sehr gut“ hieß es 2018 aus Surinam. Ein Land, das die Schönheit der Schöpfung zeigt, vom Regenwald bis zur Küste.

Die Frauen, die die Weltgebetstagsordnung schrieben, zeigten uns die Vielfalt der Kulturen und Völker ihres Landes. Alle leben in Frieden miteinander.

Die Frauen aus Slowenien betonen, dass Platz ist für alle – „Kommt, alles ist bereit“ ist der Titel der Ordnung für 2019. Ich finde es immer wieder spannend, mich zu informieren. Bei der Vorbereitung lese ich viel über das jeweilige Land. Die Gebete, Lieder und der Bibeltext der  Gottesdienstordnung bekommen dann für mich einen Hintergrund.

Ich finde es immer wieder spannend, mich in die Gebetsgemeinschaft hinein zu begeben – in weltweiter Verbundenheit – und in ökumenischer Verbundenheit vor Ort.

Da wird für mich erfahrbar:

MORGEN WAR ALLES GUT.

Denn ich kann heute schon tun, was ich mir für morgen wünsche: gemeinsam beten und handeln über konfessionelle und Landesgrenzen hinweg.