Leporello Mai

Jessic Diedrich

LuK Hamburg, Lesben und Kirche

Der 17. Mai wird auf der ganzen Welt als Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*- Phobie begangen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Menschen und Intersexuelle (LSBT*I) möchten an diesem Tag mit Unterstützer*innen ein Zeichen für Menschenrechte und Anerkennung setzen.

UND SIEHE, MORGEN WAR ES BESSER

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten. Diese Einstufung hatte vielen Menschen Leid gebracht. Noch heute gibt es Organisationen, die „Umpolungen“ anbieten und Homosexualität
für Sünde halten. Dabei ist Sünde ein Verhalten, das sich von Gott abwendet, von Gottes Liebe für die Menschen. Die Vielfalt, die manche gerne unterdrücken wollen, ist auch Gottes bunte Vielfalt. Ohne sie wäre die Welt um einiges ärmer.

NOCH IST NICHT ALLES GUT …

In vielen Ländern der Erde werden Lesben und Schwule verfolgt, ins Gefängnis gesperrt, gefoltert oder ermordet – nur weil sie das „falsche“ Geschlecht lieben. Um an sie zu erinnern, werden vielerorts am 17. Mai bunte Luftballons in den Himmel gelassen – gegen Ausgrenzung und für die Anerkennung verschiedener Lebens- und Liebesformen und geschlechtlicher Identitäten.

Und vielleicht können wir eines Tages sagen „Jetzt ist alles gut“?

Die Qual der Wahl?

Galerie

Noch 16 Tage bis zur Europawahl… Hier gibt es Material zum Informieren, Motivieren, Diskutieren – für die eigene politsche Standortbestimmung, aber auch für die Arbeit in Gemeinde und Frauenkreis. Weiterlesen

Leporello April

Katja Hose

Frauenwerk Dithmarschen

Gründonnerstag – und siehe – siehe – siehe
Und siehe: Morgen … Anfechtung und Verrat, Angst und
Schrecken, Leiden und Schmerz, Hilflosigkeit und Trauma,
Flucht und schlechtes Gewissen, Folter und Tod!

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Und siehe: Morgen … Sonne und Licht, Liebe und Leben,
Vater und Mutter, Brot und Wein, Himmel und Erde, Auferstehung
im Garten!

Heute wirst du mit mir im Paradies sein!

Und siehe: Heute … Viele Körner – ein Brot, viele Trauben –
ein Kelch, viele Menschen – ein Tisch, viele Fragen – eine Antwort!
Alles gut. Du gehörst dazu! Dein Beitrag ist wichtig!

Kommt und esst! Schmeckt und seht!
Gottes Liebe mitten unter euch!

UND SIEHE: MORGEN WAR ALLES GUT!

Leporello März

Eva-Maria Schmitz

Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

Jeden ersten Freitag im März fliegen die Gebete um die Welt
– Weltgebetstag –
UND der wird weltweit gefeiert!
Jedes Jahr kann ich in ein anderes Land eintauchen.
SIEHE, was die Frauen von ihrem Leben berichten.
„Gottes Schöpfung ist sehr gut“ hieß es 2018 aus Surinam. Ein Land, das die Schönheit der Schöpfung zeigt, vom Regenwald bis zur Küste.

Die Frauen, die die Weltgebetstagsordnung schrieben, zeigten uns die Vielfalt der Kulturen und Völker ihres Landes. Alle leben in Frieden miteinander.

Die Frauen aus Slowenien betonen, dass Platz ist für alle – „Kommt, alles ist bereit“ ist der Titel der Ordnung für 2019. Ich finde es immer wieder spannend, mich zu informieren. Bei der Vorbereitung lese ich viel über das jeweilige Land. Die Gebete, Lieder und der Bibeltext der  Gottesdienstordnung bekommen dann für mich einen Hintergrund.

Ich finde es immer wieder spannend, mich in die Gebetsgemeinschaft hinein zu begeben – in weltweiter Verbundenheit – und in ökumenischer Verbundenheit vor Ort.

Da wird für mich erfahrbar:

MORGEN WAR ALLES GUT.

Denn ich kann heute schon tun, was ich mir für morgen wünsche: gemeinsam beten und handeln über konfessionelle und Landesgrenzen hinweg.