Mutmach-Musik im April

Gegen den Corona-Blues

von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Lange lange habe ich in diesem Monat nach mutmachender Musik oder mutmachenden Liedern gesucht und heute bin ich gleich zweimal fündig geworden:

  1. Das Duo Fjarill: Eine Musikerin aus Schweden + eine Musikerin aus Südafrika = wundervolle Musik. Unten gibt es ein Lied aus ihrem Livekonzert 2016 in der Katharinenkirche in Hamburg „Jag lever – Ich lebe!“
  2. Und dann Cordell Jackson: „The Rockin‘ Granny“ auf MTV 1989. Die lebt auch – und wie! Take that Corona-Blues! 🙂

Wo Mut wächst…

Ausgabe Drei

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Genau vor einer Woche, am Abend des Gründonnerstag, feierten viele Menschen ein Tischabendmahl oder Agapemahl. Sie gedachten so an Jesu letztes Mahl mit seinen Jünger*innen. In diesem Jahr feierten sie aber, anders als sonst, nicht in Kirchen oder Gemeindehäusern in großer Gemeinschaft, sondern – Corona-bedingt – in den eigenen vier Wänden. Sie taten das allein, in ihrer Hausgemeinschaft, virtuell verbunden mit Freund*innen oder Familienangehörigen. Und viele in der Nordkirche folgten dabei der Einladung des Frauenwerks, dies nicht nur verbunden im Gedenken und im Gebet zu tun, sondern auch in zeitlicher Verbundenheit: um 19 Uhr mit einer kleinen gemeinsamen Liturgie. 1 Und manche haben uns von ihren gedeckten Tischen ein Foto geschickt! Herzlichen Dank dafür! #WoMutWächst

Agapemahl bei Franziska in der Nähe von Rostock
Agapemahl bei Janine in Kiel

An diesem Tisch werde ich in besonderer Weise zu Abend essen. Ich erinnere mich an die letzte Mahlzeit, die Jesus zusammen mit seinen Jünger*innen hielt. Du, Gott, bist meine Mitte und mein Grund. Es ist gut, bei Dir zu verweilen. Vor mir liegen die Tage, in denen ich an Jesu Abschied von diesem Leben erinnere. Öffne mich, stärke mich, erfülle mich mit Deinem Geist. Amen.

Aus „Kleine Hausliturgien zum (Oster-) Sonntag und Gründonnerstag
Agapemahl bei Katja, ebenfalls in Kiel
Agapemahl bei Martina in Pasewalk
  1. „Kleine Hausliturgien. Agapemahlfeier am Gründonnerstag“, Beitrag vom 7. April 2020

Wo Mut wächst…

Ausgabe Zwei

Diese Woche landeten Fotos von ganz besonderen „MUT-Steinen“ im virtuellen Postkasten des Jahresthema-Blog, dazu ein paar erMUTigende Worte und eine Anleitung, um anderen MUT zu machen. Vielen Dank nach Altholstein und viel Freude allen beim Ausprobieren!


von Natascha Hilterscheid, Frauenwerk Altholstein

Liebe Frauen*, ich möchte euch dazu einladen, euch selbst und andere zu erMUTigen. Das Jahresthema des Frauenwerks lautet derzeit „Mut wächst“. Diese Botschaft können alle gut gebrauchen. Mut ist getragen von Hoffnung. Mut ist nicht das Gegenteil von Angst, sondern die Erkenntnis, das etwas anderes wichtiger ist: Glauben, Hoffnung und Liebe! „Mut wächst“. Tragt diese Botschaft hinaus!

Zum Beispiel so:

Sammelt Steine und bemalt sie mit dieser Ermutigung. Danach könnt ihr die Steine dort ablegen, wo sie gefunden werden können. Im Einkaufswagen, auf dem Fußweg oder gezielt vor einer Haustür!

Vielleicht treffen die Worte auf eine Seele, die eine Ermutigung braucht. Vielleicht tut es euch selbst gut, die Worte „Mut wächst“ mehrfach zu schreiben. Und vielleicht ist auch das Verteilen der Steine ermutigend und stärkend. Denn wir spüren dabei unsere Verbundenheit trotz des notwendigen Abstands!

Ihr benötigt Steine, Acrylfarbe oder Eddingstifte. Ich habe mich an das Design des Jahresthemas gehalten und daher die Farben „Magnet“ und „Grün“ verwendet. Auf der Rückseite der Steine habe ich die Homepage www.morgen-war-alles-gut.de angegeben, damit die Finder_innen den Hintergrund der Botschaft erfahren können. [Das Jahresthema-Blog ist auch erreichbar unter www.mut-waechst.de; Anm. FP] Lasst euch erMUTigen und erMUTigt andere!

Herzliche Grüße, Pastorin Natascha Hilterscheid

Info zur „Ostersteine“-Aktion:

Eine ähnliche Aktion startete auch Kirche im Dialog in „vor-Corona-Zeiten“. Die Idee war, Steine mit der Osterbotschaft zu bemalen, diese dann aus dem Ostergottesdienst hinaus in die Welt zu tragen und dort abzulegen, wo sie von anderen gefunden werden können. Ostergottesdienst feiern geht in diesem Jahr nur digital (#StärkerAlsDerTod), aber Steine bemalen und anderen zum Finden schenken geht auch noch ganz analog und schenkt wahrscheinlich mehr Mut und Hoffnung als das gängige Schokoladen-Osterei. Ich hätte trotzdem gerne beides! 🙂 [FP]

Wo Mut wächst…

Ausgabe Eins

zusammengestellt Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Dieser Tage flattern mir von allen Seiten digitale Mut- und Hoffnungsbotschaften ins Haus – aus den Frauenarbeiten und -werken und den Kirchenkreisen der Nordkirche. Unten gibt es eine erste Auswahl zum Mitfreuen, Hoffen, Mutig-sein und Sich-trösten-lassen.

StreetArt in Altholstein

StreetArt aus dem Frauenwerk Altholstein
Chantal Schierbecker, Frauenwerk Altholstein

Chantal Schierbecker schreibt dazu: „Vor dem Haus einer Freundin malten die Kinder mit Straßenkreide einen Regenbogen auf den Bürgersteig, um Menschen glücklich zu machen. Diese tolle Idee haben meine Töchter und ich aufgegriffen, wir wollten unsere Nachbarschaft aufmuntern, natürlich mit dem Jahresthema der Frauenarbeit „Mut wächst – bleibt gesund!“

WallArt in Rendsburg-Eckernförde

Claudia Heynen, Pastorin an St. Jürgen in Rendsburg, beschreibt Wände von kirchlichen Gebäuden…
…mit Bibelzitaten! #wort_tat #WallArtRendsburg 🙂

Claudia Heynen schreibt dazu: „Dieses Bibelwort steht seit gestern – mit Kreide angeschrieben – an einem unserer kirchlichen Gebäude. Es ist Teil einer kleinen Aktion mit Bibel- und Segensworten auf unseren Gebäuden, mit denen wir in St. Jürgen den Menschen in unsere analogen und virtuellen Nachbarschaft Mut und Hoffnung machen wollen. Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, findet davon auch dort immer mehr Spuren unter #wort_tat. Die St. Jürgener Wort-Taten sind im Übrigen auch bei einem Spaziergang durch die Ahlmannstraße zu sehen, zumindest erstmal solange, wie weiter die Sonne scheint, denn Kreide und Wasser vertragen sich nicht so gut.“

In Schleswig-Flensburg ist nicht alles abgesagt…

… und noch mehr Mut-machendes und Tröstliches aus dem Regionalzentrum des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg!

Vielen Dank! Tut gut, sieht gut aus und macht Mut!! 🙂

Mutmach-Lied im März

Galerie

Die jüdisch-israelische Sängerin Noa ist eine Naturgewalt – im positiven Sinne (nicht im Corona-Sinne). Sie hat eine Power und Ausstrahlung, die bewegt und mitreißt. Von ihr kommt das dringend benötigte Mut-mach-Lied im März – eine Version des Beatles Klassikers „We can work it out“. Weiterlesen