AdventsOase

Toshiyuki IMAI/ Cluster-amaryllis https://www.flickr.com/photos/matsuyuki/

Elemente und Impulse zum Ausprobieren und Weiterdenken

Vorlage: AdventsOase 2018 in Dithmarschen

Von Lydia Christ, Helga Harder, Katja Hose, Karin Giaffreda, Angela Kaeding, Frauke Lorenzen und Maren Reichardt [Team des Frauenwerk Dithmarschen]

Eine Adventsoase: Zeit, um zur Ruhe zu kommen; Zeit zum Nachdenken; zur Begegnung mit Gott; zum Singen und Tanzen; Zeit für Austausch und Frauengemeinschaft – eine Oase im vorweihnachtlichen Stress!

Thema: Das Jahresthema der Frauenarbeit Und siehe: Morgen war alles gut.

Gestaltung der Mitte: ein grünes Samttuch/ ein helles Tuch/ Kerze und Leuchter/ drei Königinnenfiguren/ Fernglas/ Lupe/ Brille/ Korb mit Päckchen/ mehrere Zwieback im Stoffstück mit rotem Faden/ Amaryllis o.ä./ Klangschale/ rotes Knäuel/ ein Brot, zum Teil in Brocken geschnitten mit Holzschale/ Karten, Plakat und Puzzle-Teile zum Jahresthema [siehe rechts unter BESTELLUNGEN].

Weiteres: Musik/ Liedzettel/ Getränke/ Gebäck/ belegte Brote o.ä.

ABLAUF:

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Musik im Hintergrund zum Ankommen: Keltische Harfe o.ä.
Begrüßung, Vorstellung des Teams und des Programms,
Blick auf die Mitte: Willkommen! 2 Stunden Zeit. Anschließend noch
Beisammensein. Vorstellungsrunde: Bewusst sehen, wer da ist!
Nachdem wir jetzt in die Runde geschaut haben und gesehen haben, wer alles mit
dabei ist, blicken wir nun in die Mitte und sehen das Fernglas, die Lupe, die Brille –
Gegenstände, die uns mit dem Jahresthema der Frauenarbeit 2018/2019
verbinden: Und siehe: Morgen war alles gut!
Und siehe! Wir wollen mit dem Sehen beginnen. Astrid Lindgren legte ihrer Pippi
Langstrumpf den wunderbaren Satz in den Mund:
Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich
hin zu schauen.“ Das wollen wir jetzt zusammen tun.  
10 M
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Übung zum Schauen.  
10 M
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Zeit der Stille, um in Ruhe nachzudenken. Dazu 2 Fragen:
Was sehe ich in diesen Tagen kurz vor dem Advent/ im Advent?
Wofür möchte ich mich bewusst öffnen?
Klangschale eröffnet und beendet die Zeit der Stille!
5 M
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Adventl. Text/ Gedicht  
10 M
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Tanz  
10 M
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Sprechmotette zum Jahresthema mit versch. Sprecherinnen [siehe unter
„Material/ Sprechmotette“].
Die vier Puzzle-Teile zum Jahresthema werden von den vier Sprecherinnen in
die Mitte gelegt: Und siehe: Morgen war alles gut.  
10 M
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Postkarte mit dem Jahresarbeitsthema an alle Frauen verteilen/ Murmelgruppen
bilden/ Auftrag an die Gruppen: Austausch über das Jahresthema mit Blick auf
die kommende Adventszeit und vor dem Hintergrund des Gehörten.  
5 M
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Liedvorschlag: Seht die gute Zeit ist nah [Evangelisches Gesangbuch, Nr. 18]  
10 M
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Die gute Zeit ist nah! Was hilft uns heute dazu, dass es morgen gut ist?
Dass wir das Gute sehen und für uns ergreifen können? Wir haben eine
Geschichte gefunden, eine Geschichte von drei Frauen: Es sind drei Königinnen
und sie feiern ein Fest.
Geschichte „Die drei Königinnen“ von Antonie Schneider vorlesen.
[Verlag Eschbach/ 2,50 €]
3 M
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Wir wollen die Geschichte von den drei Königinnen jetzt in uns nachklingen lassen, dabei noch einmal zur Ruhe und zu uns selbst kommen, also nicht den Austausch
suchen. Dabei hören wir noch einmal die Klänge der Keltischen Harfe, die uns am Beginn willkommen hießen.  
7 M
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Das Tuch, welches das Brot und das Knäuel mit dem roten Faden verdeckt, wird
heruntergezogen und daneben gelegt:
„Das Kind wird unseren Hunger stillen. Dafür ist das Brot.“
Mit dieser Zusage, dass Jesus Christus Brot des Lebens ist und nicht nur unseren Leib, sondern auch unsere Seele nährt, wollen wir jetzt Brot miteinander teilen.
Wir stehen dazu auf und stellen uns im Kreis um die Mitte. Wir geben einander
den Korb mit den Brotstücken weiter und sagen dazu: „Jesus Christus, das Brot
des Lebens, stille deinen Hunger!“ Dann nehmen wir ein Stück Brot heraus und
genießen es.  
10 M
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Das Tuch wird hochgehoben und allen gezeigt.
„Das Kind wird unsere Schmerzen tragen. Dafür ist das Tuch.“
In der Taufe hat Jesus uns versprochen, uns durch unser Leben zu begleiten und
ganz besonders auf den schwierigsten Wegstrecken unseres Lebens bei uns zu
sein und uns zu tragen. Wir wollen uns dessen vergewissern, indem wir den Kanon mit den Worten: „Getragen, getragen, was immer wir wagen, getragen, getragen,
durch Jesus getragen.“ singen.  
Liederzettel verteilen und singen! Kanon: Getragen [o.ä.]  
15 M
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Das Knäuel des roten Fadens wird hochgehalten.
„Das Kind wird uns den Weg zeigen. Dafür ist der rote Faden.“
Auch wenn unser Leben sich manchmal verworren und unübersichtlich anfühlt, so
sind wir doch mit Gott verbunden und auch mit anderen Menschen, die uns stützen und stärken und führen. Der rote Faden unseres Lebens läuft nicht ins Leere,
sondern verbindet uns mit Jesus Christus. Der nun folgende Tanz wird uns unsere
Verbundenheit mit Gott und untereinander spüren lassen.
Tanzanleitung: Der Tanz führt in die Mitte und aus der Mitte heraus. Aus der Mitte heraus nehmen wir ein kleines Geschenk für uns mit: Brot, Tuch und Faden – als
Erinnerung an das Kind, das unseren Hunger stillt, uns trägt und den Weg zeigt.
Getanzt wird zum Kanon von Pachelbel [o.ä.] Ein Korb mit Päckchen ist
vorbereitet [Zwieback im Tuch, mit rotem Faden gebunden!]  
3 M
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Text: Der rote Faden
Den roten Faden Frieden
lass in deine Träume fließen
und webe daraus ein Friedenstuch
das jeden Tag
ein kleines Stückchen weiter wächst
zur Weihnacht hin
und in der heiligen Nacht
das Kind in der Krippe
so wohlig wärmt.  
7 M
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Segen [im Kreis mit Geste der Verbundenheit: Hand auf Schulter der Nachbarin/
andere Hand hält das Geschenk vor sich]:
Im Advent sollen wir wach sein und spüren,
wo Gott bei uns ankommen will.
Manchmal kommt Gott ganz anders,
als wir es erwarten.
Liebevoller, überraschender Gott,
begleite uns mit deinem Segen.
Amen.  
  Verabschiedung, Karten und Geschenk mitnehmen,
Dank an das Team!