„Start me up“ – Song für März

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.

VOn Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche

Erste Strahlen
[Pfapfl; CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Wann strahlst du? fragen Jacques Palminger und Carsten Meyer aka Erobique in ihrem gleichnamigen Song von 2009. Gute Frage, denke ich. Was bringt mich eigentlich zum Strahlen? Auf jeden Fall dieser Song! Die Musik groovt und funkt in unwiderstehlicher Lässigkeit vor sich hin und wie nebenbei entwickelt die Sprech-Sängerin eine echte Liebeserklärung an eben alle diese Menschen: die strahlen, die träumen, die sich trauen, die sich nicht zu ernst nehmen und das Leben nicht so schwer, die einfach loslegen … Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen, heißt es im Refrain. Amen, denke ich und stimme mit ein: Wann strahlst du? Dieses Strahlen verändert nicht nur unser Leben, es macht die Welt zu einem freundlicheren und helleren Ort, weil es auch verändert, wie wir leben. Dieses Strahlen ist ansteckend, aber nicht toxisch. Es macht lebendig und ist absolut nachhaltig! Und siehe: SO war morgen alles gut.

„Wann strahlst du?“ von Carsten „Erobique“ Meyer und Jacques Palminger

Leuchtende Augen
[https://pxhere.com/de/photo/1576163]

Ich liebe die Träumer, die Aufbruchsgeister,
die überall Samen erkennen,
die Fehlschläge nicht zu ernst nehmen
und immer das Gute benennen.
Nicht die, die die Zukunft auswendig kennen,
Begeisterung als Naivität anschaun
und dir ihre altbekannten Ängste
als Ratschläge verpackt um die Ohren hauen.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?

Ich liebe die, die jeden Einfall ausprobieren,
der Erfahrung ein Schnippchen schlagen,
zwischen Misserfolgen heil hindurch schlängeln
und deren Augen leuchten, wenn sie fragen.
Nicht die, die denken, es lohnt sich doch nicht,
die alles schon immer gewusst haben,
die sagen: „Wozu? Es macht doch keinen Unterschied.“
und ihre Neugier mit Erfahrungen begraben.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?

Ich liebe die, die staunen können über die Blume auf dem Schrott,
die lieber im Jetzt als im Morgen leben
und dabei austreten aus dem Trott.
Nicht die, die im ‚Vielleicht‘ und im ‚Irgendwann‘ alle Energie vergraben
und sich mit grauem Trübsinn ganz einbalsamiert haben.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Wann strahlst du?
[3x]

Und hier geht’s zum Song: Jacques Palminger & Erobique „Wann strahlst du?“ [Songs for Joy]