Morgen

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Die Tage werden kürzer – der Herbst ist da. Jetzt passt unser Jahresthema besonders mit dem Blick auf das Vorsorgen im Jetzt für eine gute (und leckere) Zukunft. Jetzt sind die Chancen, die Ressourcen da, die uns den Winter versüßen, … Weiterlesen

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Schätze zum dritten Oktober

Der Tag der deutschen Einheit wurde in Kiel groß gefeiert. Auch wir waren beim Bürger*innenfest mit dabei und haben Schätze aus unserer Arbeit – aus unserer Geschichte und den verschiedenen Regionen der Nordkirche – aus Ost und West gezeigt.

Alles ist aufgebaut und bereit für Besucher*innen

Wir hatten unser Jahresthema im Gepäck, auch wenn uns leider die Puzzlewand gefehlt hat, aber diese Idee nimmt vielleicht ein andermal Fahrt auf.

Wer es wagte am Glücksrad zu drehen konnte Schätze aus unserer Arbeit gewinnen oder sein Wissen erweitern. Wisst ihr zum Beispiel ob Frauenfußball in Deutschland schon immer erlaubt war* oder wie viele nicht männliche Gottesnamen/bezeichnungen kennt ihr?

Es waren zwei bunte Tage, wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und könnten ganz verschiedenen Einblicke in die Frauenarbeit in der Nordkirche geben.


* Der Deutsche Fußball Bund (DFB) verbot von 1955 bis 1970 Frauenfußball. Der Bundestag des DFB stellt am 30. Juli 1955 in Berlin fest: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ Erst als die Fußballerinnen Ende der 60er Jahre die Gründung eines eigenen Dachverbandes erwägen, lenkt der DFB ein. Am 31. Oktober 1970 wird das Verbot wieder aufgehoben
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, „Die graue Spielzeit. Frauenfußball in der Verbotszeit“

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Und siehe: Da waren mehr.

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Mit dem Jahresthema unterwegs sein heißt: an-ecken. Mit sperrigen Formulierungen ein neuer Blick auf Vergangenheit und Zukunft. Im Gepäck, Ideen die Welt zum Guten zu gestalten und dabei lauter Fragen. Für was sind wir eigentlich verantwortlich? Für was wollen wir … Weiterlesen

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Leporello Segen

BIRGITT WULFF-PFEIFER · Ev. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

Und siehe
Ich stehe vor dir Gott und empfange
deinen Segen

Arme neben dem Körper offen

Fest verwurzelt stehe ich auf der Erde

Arme nach unten richten

Ich strecke mich dir entgegen, richte mich auf

Arme nach oben strecke

Öffne mich, erfülle mich, segne mich

Arme vor dem Körper zur Schale

Und siehe
Heute, morgen
War alles gut!
Amen.

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Leporello September

CHANTAL SCHIERBECKER
Frauenwerk Altholstein

UND SIEHE:

Gott, du öffnest mir den Raum.
Hier ist viel Platz für meine Ideen und Gedanken.

UND SIEHE:

Ich bin ich und nehme meine Bedürfnisse ernst.
Und darüber hinaus will ich meinen Blick weiten und in die Welt richten.

UND SIEHE:

Ich bin eingeladen, mich auf den Weg zu machen.
Ich bin dabei und Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Frauen

UND SIEHE:

Lasse ich mich fragen von der göttlichen Kraft:
Begegnen wir einander mit einem freundschaftlichen Blick?
Wie kann ich mich einbringen, um Solidarität unter Frauen zu stärken

UND SIEHE, MORGEN WAR ALLES GUT

Wenn ich heute meinen Teil einbringe, weiß ich, dass morgen das
Leben für Frauen besser ist. Gott, wann kann ich endgültig sagen:
Morgen war und ist alles gut?

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