Übung zur Gewaltfreien Kommunikation

Von Irene Pabst, Frauenwerk der Nordkirche

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
Andreas Bohnenstengel [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]

Diese Übung ist in Anlehnung an eine Übung von Miki Kashtan formuliert, die ich in einem Seminar mit Simran K. Wester [Hamburger Institut für Gewaltfreie Kommunikation] kennengelernt habe.

Anleitung zur Übung:

  • Schreibe ein Urteil auf, das Du über eine Person oder eine Gruppe von Personen hast. Erinnere Dich an eine Situation, in der ein Mensch oder mehrere Menschen etwas gesagt oder getan haben, das dieses Urteil in Dir hervorgerufen hat.
  • Frage Dich, was Du an der/ den anderen Person/en verurteilst, das Du Dir selbst nicht erlaubst. Welche Deiner Bedürfnisse sind betroffen und sind nicht erfüllt?
  • Verbinde Dich mit dem oder den Bedürfnissen, die Du gefunden hast. Spüre in Dich hinein, wie es sich anfühlt, wenn sie nicht erfüllt sind. Führe Dir vor Augen, wie wichtig sie Dir sind. Und spüre anschließend in Dich hinein, wie es sich anfühlt, wenn sie erfüllt sind.
  • Richte Deine Aufmerksamkeit wieder auf Dein „Feindbild“. Rufe Dir in Erinnerung, welche Bedürfnisse sich dieser Mensch vermutlich erfüllt, wenn er/ sie sich so verhält.
  • Spüre in Dich hinein, ob es möglich wird, Mitgefühl zu empfinden und Dein Urteil aufzulösen. Wenn nicht, frage Dich selbst, welches Bedürfnis Du Dir erfüllst, wenn Du an Deinem Urteil festhältst und erkunde es.
  • Formuliere eine Bitte an Dich selbst oder an die Person/en, die Du verurteilt hast.
  • Schenke zum Abschluss noch einen Augenblick Deinen Gefühlen Aufmerksamkeit. Welche Gefühle sind am Ende dieses Prozesses in Dir lebendig?

Siehe hierzu auch unter IMPULSE: Feindbilder verwandeln mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation.

Leporello Februar

Claudia Niklas Reeps

Ev. Frauenwerk Schleswig-Flensburg

Julia Lersch

Frauenwerk der Nordkirche

UND SIEHE

Licht unseres Glaubens. In der dunklen Jahreszeit brauchen wir – und brauchten wir auch früher schon – ein künstliches Licht, um die kurze Zeit der Helligkeit ein wenig zu verlängern. Es gibt eine Zeit im Jahr, wo diesem Licht eine besondere Bedeutung zugesprochen wird – das Fest Lichtmess.

MORGEN

Lichtmess wird am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten, gefeiert. Kerzen spielen dabei eine große Rolle. In früheren Zeiten wurden an diesem Tag alle Kerzen geweiht, die für das kommende Jahr in der Kirche und im Haus benötigt wurden. Die dunkelste Zeit des Jahres um den 21. Dezember liegt bereits hinter uns. Langsam beginnt zartes Leben sich wieder von Neuem zu zeigen. Aber bis zum Frühling ist es noch lange hin.

WAR ALLES GUT

In der Bibel ist zu lesen, dass an diesem Tag Jesus zum Tempel gebracht wurde. Hannah und Simeon erkennen, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist, sondern dass sie den Erlöser Israels, das Licht der Welt vor sich haben.

Leporello Januar

Eike-Bettina Jensen

Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein

UND SIEHE: MORGEN …

geht der Stress wieder los. Halt! „Achte auf deine Grenzen“ (Röm 12,3) und nimm das 2. Gebot ernst: „Liebe deine Nächste und deinen Nächsten, wie du dich selbst liebst.“ (Mk 12,31). Welche Träume hast Du? Wofür schlägt Dein Herz? „Sie gebe dir, was dein Herz ersehnt, alle deine Pläne erfülle sie.“ (Psalm 20,5)

Ich möchte der Freude und der Lust mehr Zeit einräumen als dem Frust! Meine Kraftquellen sind mein Glaube, meine Familie und die Beschäftigung mit Bibeltexten zusammen mit Frauen, die die feministisch-theologische Brille aufhaben. Beim Entdecken und Fühlen hübscher, farbiger Stoffe macht meine Seele Freudensprünge. Das Nähen neuer Patchwork-Muster lässt mich die Zeit vergessen.

Wobei vergisst Du die Zeit? Sei neugierig wie ein Kind, probiere etwas Neues aus. „Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten.“ (Eph 4,23 – Bibel in gerechter Sprache)

Wie wäre es mit dem Erlernen einer fremden Sprache, eines Instrumentes, mit etwas Kreativem, einer neuen Sportart oder der Planung einer lang ersehnten Reise? … Nichts ist unmöglich!

Sorge für Dich und werde ein Segen für Dich und Dein Umfeld – dann macht das Leben doppelt Spaß!

UND SIEHE: MORGEN WAR ALLES GUT!

Mitten im Winter?

Von Silke Meyer [Ev. Frauenwerk Lübeck-Lauenburg]

Da blüht doch was!

Eine Erinnerung an den Sommer mitten im Winter. Ein Blühen in unseren Herzen auf Weihnachten hin. Und das befreite Lachen im Angesicht des neugeborenen Kindes.