Mut zu echten Begegnungen

Klappstuhl-Gespräche in Altholstein

von Chantal Schierbecker, Frauenwerk Altholstein


Mein Mut wächst gerade, so wie Wildkräuter und Stauden in meinem Garten wachsen. Mein Mut zu echten Begegnungen wächst. In den vergangenen Wochen führte ich Telefongespräche mit Frauen aus unserem Kirchenkreis oder traf mich per Videokonferenz mit Kolleg*innen. Das war gut so. Nun denke ich – wir sollten einfach mal wieder reden, im direkten Kontakt sein und einander dabei in die Augen sehen. Deshalb haben meine Kollegin, Pastorin Natascha Hilterscheid, und ich ein kleines Format entwickelt – wir nennen es Klappstuhl-Gespräche.

Chantal Schierbecker
[Foto: Roman Jan Szymura]

Die Idee ist einfach. An zwei Wochentagen laden wir abwechselnd ein zum persönlichen Gespräch im Freien mit den Spielregeln: zwei Klappstühle – zwei Personen – zwei Meter Abstand. Wir möchten miteinander in den Gedankenaustausch gehen über das, was bewegt im Innen und Außen und den Themen Raum geben, die gerade für jede Einzelne bedeutsam sind. Unser Jahresthema der Frauenarbeit „Mut wächst“ ist ein Leitfaden für unsere Gespräche. Mut, Mut behalten, Mut gewinnen, Mut wachsen lassen für die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen.

Die Idee der Klappstuhl-Gespräche wird inzwischen in einigen Gemeinden unseres Kirchenkreises aufgenommen. Wir freuen uns, wenn an vielen Orten Frauen wieder analog miteinander ins Gespräch kommen – und es einen kleinen Hinweis auf uns Ideengeberinnen aus Altholstein gibt. Fruchtbare Gespräche und wachsenden Mut wünsche ich!

Wo Mut wächst…

Ausgabe Eins

zusammengestellt Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Dieser Tage flattern mir von allen Seiten digitale Mut- und Hoffnungsbotschaften ins Haus – aus den Frauenarbeiten und -werken und den Kirchenkreisen der Nordkirche. Unten gibt es eine erste Auswahl zum Mitfreuen, Hoffen, Mutig-sein und Sich-trösten-lassen.

StreetArt in Altholstein

StreetArt aus dem Frauenwerk Altholstein
Chantal Schierbecker, Frauenwerk Altholstein

Chantal Schierbecker schreibt dazu: „Vor dem Haus einer Freundin malten die Kinder mit Straßenkreide einen Regenbogen auf den Bürgersteig, um Menschen glücklich zu machen. Diese tolle Idee haben meine Töchter und ich aufgegriffen, wir wollten unsere Nachbarschaft aufmuntern, natürlich mit dem Jahresthema der Frauenarbeit „Mut wächst – bleibt gesund!“

WallArt in Rendsburg-Eckernförde

Claudia Heynen, Pastorin an St. Jürgen in Rendsburg, beschreibt Wände von kirchlichen Gebäuden…
…mit Bibelzitaten! #wort_tat #WallArtRendsburg 🙂

Claudia Heynen schreibt dazu: „Dieses Bibelwort steht seit gestern – mit Kreide angeschrieben – an einem unserer kirchlichen Gebäude. Es ist Teil einer kleinen Aktion mit Bibel- und Segensworten auf unseren Gebäuden, mit denen wir in St. Jürgen den Menschen in unsere analogen und virtuellen Nachbarschaft Mut und Hoffnung machen wollen. Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, findet davon auch dort immer mehr Spuren unter #wort_tat. Die St. Jürgener Wort-Taten sind im Übrigen auch bei einem Spaziergang durch die Ahlmannstraße zu sehen, zumindest erstmal solange, wie weiter die Sonne scheint, denn Kreide und Wasser vertragen sich nicht so gut.“

In Schleswig-Flensburg ist nicht alles abgesagt…

… und noch mehr Mut-machendes und Tröstliches aus dem Regionalzentrum des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg!

Vielen Dank! Tut gut, sieht gut aus und macht Mut!! 🙂