Mutmach-Lied für den Sommeranfang

Das Licht dieser Welt

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Für einen entspannten Start in den Sommer, für eine lange Sommernacht, zum Träumen und Trösten und natürlich zum Mut-Machen: dieses kleine, schöne Lied von Gisbert zu Knyphausen: Das Licht dieser Welt.

Gisbert zu Knyphausen – Das Licht dieser Welt [Hauskonzerte Live Session]

Das Licht dieser Welt – von Gisbert zu Knyphausen

Du wirfst dich hinein in das Licht dieser Welt. Dann fängst du an zu schrei’n. Es kommt ein Mensch, der dich hält. Und die Liebe, die du spürst, wirst du nie wieder verlier’n. Sie ist für dich da bis der Vorhang fällt.

Kaum ist die Nabelschnur ab, schon steh’n wir alle auf dem Schlauch. Das Chaos hier ist unendlich, doch die Liebe ist es auch. Nur deine Tränen sind es nicht, sie verändern nur die Sicht auf das, was du brauchst und das, was nicht.

Und wenn du lachst, geht alles wie von selbst. Schau‘ wie die Freude kommt und alles hier auf den Kopf stellt. Und denk‘ immer d’ran, selbst wenn das Unglück dieser Welt mal auf deine Schultern fällt: Ein neuer Tag wartet schon auf dich am Ende jeder noch so langen Nacht.

Ich wünsch‘ dir den Mut, dir zu nehmen, was du brauchst, ein lachendes Herz und Freunde zuhauf mit denen du reisen kannst, soweit wie eure Vorstellungskraft reicht. Diese Welt ist voller Wunder und ihr auch, ihr auch, ihr auch.

Und wenn ihr lacht, geht alles wie von selbst. Schau‘ wie die Freude kommt und alles hier auf den Kopf stellt. Oh, ich wünsch dir, dass immer jemand da ist, wenn du fällst, dir aufhilft und dich hält und dir ein Frühstück macht am Ende einer langen Nacht.

Und deine Zweifel und die Wut, die gehör’n zum Leben mit dazu. Doch verlier‘ dich nicht darin, denn die Liebe, die du gibst, das ist die Liebe, die du kriegst.

© Gisbert zu Knyphausen, 2017
Klatschmohn
[by Gertrud K. via Flickr]

Wer bist du nun, meine Tochter?

Zehn Collagen zum Buch Rut

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Als Andacht an diesem Sonntag laden wir ein zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Wer bist du nun, meine Tochter? | Zehn Collagen zum Buch Rut“. Eigentlich sollte diese Ausstellung ganz real mit Lesung, Gespräch und kleinem Empfang eröffnet werden, aber auch das musste Corona bedingt abgesagt werden – zumindest teilweise. Die Bilder des Graphikers Gerhard Schneider sind nämlich dennoch zu sehen – derzeit in der Winterkirche von St. Nikolai, Greifswald und … hier! Und den Audioguide gibt es auch dazu. 🙂 Viel Freude also beim Betrachten der Bilder, beim Hören der biblischen Erzählung und beim Wiederentdecken der Rut!


Wer bist du nun, meine Tochter? (Nacherzählung von Franziska Pätzold)

Nach Moab …

und zurück.

Wo auch immer du hingehst …

… auf die Felder des Boas.

… als wäre sie eine von ihnen.

Bade, salbe dich …

… wer bist du nun, meine Tochter?

Wenn du lösen willst …

Rut und Boas

Noomi und Obed

Mutmach-Musik im April

Gegen den Corona-Blues

von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Lange lange habe ich in diesem Monat nach mutmachender Musik oder mutmachenden Liedern gesucht und heute bin ich gleich zweimal fündig geworden:

  1. Das Duo Fjarill: Eine Musikerin aus Schweden + eine Musikerin aus Südafrika = wundervolle Musik. Unten gibt es ein Lied aus ihrem Livekonzert 2016 in der Katharinenkirche in Hamburg „Jag lever – Ich lebe!“
  2. Und dann Cordell Jackson: „The Rockin‘ Granny“ auf MTV 1989. Die lebt auch – und wie! Take that Corona-Blues! 🙂

Worte des Gedenkens

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Hier der Text zum Nachhören:

„Worte des Gedenkens“ – von Franziska Pätzold

Das Interreligiöse Gedenken in Ravensbrück

„Uns alle eint das Wissen, dass wir nicht voraussetzungslos leben, sondern bestimmt sind durch unsere Geschichte. Was hier in Ravensbrück und an all den anderen Leidensorten während der Nazizeit geschehen ist, rührt uns menschlich an. […] Uns verbindet das Wissen, dass wir diese Trauer aushalten müssen – weil das das Mindeste ist, was wir den hier gequälten und getöteten Menschen schuldig sind. Und auch weil das Wissen um Ravensbrück […] wichtig ist, um unsere Gegenwart besser zu verstehen und zu gestalten.“

Mit diesen, inzwischen programmatisch gewordenen Worten eröffneten Iman Andrea Reimann, Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrums in Berlin, und Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg im Jahr 2018 das Interreligiöse Gedenken in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Franziska Pätzold

Auch in diesem Jahr hätte morgen, am 19. April, im Rahmen des Gedenkwochenendes zum 75. Befreiungstag des Konzentrationslagers ein Interreligiöses Gedenken stattfinden sollen, geplant und vorbereitet durch die Zukunftswerkstatt Interreligiöses Gedenken Ravensbrück. Auch diese Veranstaltung wurde Corona-bedingt abgesagt. Gedenken wollen und werden wir dennoch an diesem Tag – das stand für alle Beteiligten schnell fest. Aber wie? Ein weiterer Livestream? Eine weitere Videokonferenz?

Das Gedenken 2020

Inzwischen haben viele in unserer Runde Erfahrungen mit diesen Formaten des virtuellen Zusammenseins gemacht und – bei allem Positiven und allen Möglichkeiten – erscheinen sie uns doch nicht als passende Form für das Gedenken. Die echte Begegnung, die direkte Kommunikation vor, nach und während des Gedenkens, sowie der intensive Austausch zwischen allen Beteiligten in der vorbereitenden Zukunftswerkstatt, machen das Eigentliche, das Besondere, das Lebendige des Interreligiösen Gedenkens aus. Dr. Thomas Würtz, Mitwirkender in der Zukunftswerkstatt und Referent für den christlich-muslimischen Dialog an der Katholischen Akademie in Berlin, brachte unsere Überlegungen schließlich so auf den Punkt:

„Insofern finde ich ein nicht abgehaltenes Gedenken als analoge Leerstelle wichtiger als die digitale Teilkompensation. Die Leerstelle macht deutlich, was fehlt und zeigt uns, wohin wir zurück wollen: In die Freuden der realen Begegnung auch bei schwierigen Anlässen, wie in unserem Fall.“

Keine digitale Teilkompensation also, sondern eine analoge Leerstelle – aber verbunden mit einem kleinen, digitalen Zeichen. Dazu sammelten wir Worte, die uns als Mitwirkenden in der Zukunftswerkstatt für das Interreligiöse Gedenken, sowie für Gedenken überhaupt wichtig geworden sind.

Worte des Gedenkens

Worte des Gedenkens, Zukunftswerkstatt Interreligiöses Gedenken Ravensbrück

Gedenken – Wir – Aufmerksamkeit – Verantwortung – Gerechtigkeit – Menschlichkeit – Frieden – Morgen – Gestern – Heute – Veränderung – Vielfalt – Leben – Erinnern – Befreiung – Gestalten – Erneuerung – Freundschaft – Solidarität – Demut – Liebe – Begegnen – Mitleiden – Teilen – Suchen – Finden – Traditionen – Gott – Gebet – Kreativität – Geist

Diese Worte, die uns bewegen, die uns wichtig sind und Antrieb, ordnet das Computerprogramm zufällig in eine Form. Wobei – die Anordnung ist zufällig, die Form jedoch nicht. Die Socken sind Teil dessen, was in diesem Jahr im Mittelpunkt des Interreligiösen Gedenkens hätte stehen sollen. Sie sind zum Sinnbild unserer Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsbedingungen in Zwangsarbeit von KZ-Inhaftierten geworden – konkret am Beispiel des KZ Ravensbrück und seiner Außenlager.

Erinnerungsstücke

„Mit fünf „Stricknadeln“ aus Draht lernte Batsheva Dagan stricken, die diese Socken 1945 im Ravensbrücker Außenlager Malchow anfertigte. Sie trug sie bis zur Befreiung. Anfang 1945 war Batsheva Dagan aus Auschwitz-Birkenau in das KZ Ravensbrück deportiert und kurz darauf in das Außenlager gebracht worden. Dort überzeugte sie gemeinsam mit sieben Freundinnen die SS von der Notwendigkeit eines „Bastel-Kommandos“. Die Frauen haben aus Lumpen Zöpfe geflochten und zu Fußmatten zusammengenäht. Auf diese Weise erhielten sie eine Extraportion Suppe. 2007 stiftete Batsheva Dagan die Socken der Gedenkstätte.“

Dr. Sabine Arend, Mitwirkende in der Zukunftswerkstatt und Leiterin der Museologischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Dieser kurze Einblick in die Geschichte von Batsheva Dagan berührt mich auf ganz unmittelbare Weise. Es ist noch etwas da aus dieser grausamen Zeit. Etwas, das dem Leben diente: ein paar Socken. Entstanden unter widrigen Bedingungen wurden sie ein Symbol des Überwindens und Überlebens. In gleicher Weise sind sie aber auch ein Symbol für die Ausbeutung so vieler KZ-Gefangener überall in den Lagern und Fabriken des NS-Regimes – die unzähligen Socken, die Frauen in Zwangsarbeit für die Wehrmachtssoldaten strickten.

„Sockenschuss“

Von der Zwangsarbeit erzählen auch die wenigen Überreste des ehemaligen Ravensbrücker Außenlagers Grüneberg, wo sich eine Munitionsfabrik befand. Im Projekt Grüneberg ERINNERT engagieren sich junge Erwachsene, um diese Geschichte des Ortes wieder freizulegen und zurück ins Gedächtnis zu rufen. Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Oberes Havelland wollten sie für das diesjährige Interreligiöse Gedenken eine Performance entwickeln, die beispielhaft Bezug nimmt auf eben diese, in Zwangsarbeit hergestellten Werkstücke: Munition und Socken. Der Titel des Gedenkens lautete, beides verbindend, Sockenschuss. Aus den Fäden aufgeräufelter Socken sollten Netzwerke gespannt werden zwischen den Gedenkenden als Zeichen der Verbundenheit in aller Verschiedenheit. Diese Ideen werden wir nun mitnehmen für die Vorbereitung des Gedenkens im nächsten Jahr.


Informationen zur Zukunftswerkstatt:

In der Zukunftswerkstatt Interreligiöses Gedenken Ravensbrück treffen sich drei- bis viermal im Jahr muslimische, jüdische und christliche Frauen und Männer. Neben der Entwicklung von Gedenkformen, die für Menschen aller Weltanschauungen anschlussfähig sind, rückt die Frage danach wie heute Gedenken gestaltet werden kann immer stärker in den Mittelpunkt. Mit der Beteiligung junger Menschen – Schüler*innen, Jugendliche und junge Erwachsene verschiedener Projekte und Initiativen – spannen wir den Bogen von den inhaftierten, ausgebeuteten, gequälten und ermordeten Frauen und Männern der Vergangenheit zu einer Generation junger Menschen und damit hinein in eine Gegenwart, in der nur noch wenige Zeitzeug*innen leben und die mit ihren Themen und politischen Entwicklungen Einfluss hat auf die Art und Weise unseres Gedenkens. Dies gelingt gerade dadurch, dass die Werkstatt eine Werkstatt im wahrsten Sinne ist und bleibt. Immer neue Interessierte engagieren sich, allein oder mit ihrem Projekt. Einige bleiben der Zukunftswerkstatt länger verbunden. Alle werden gehört und ihre Ideen werden aufgenommen. Tragender Grund ist eine Atmosphäre des Miteinander- und Voneinander-lernen-wollens und das Vertrauen, dass daraus etwas Gutes wird.

INFOrmationen zum KonzentrationsLager Ravensbrück:

Ansicht vom Barackenlager mit Barackenreihe 2 und 3 des Frauen-KZ Ravensbrück, um 1940.
Dieses Foto wurde vom Turm der Kommandantur aufgenommen mit Blick auf Teile des zuerst gebauten Lagers (l.) und der Erweiterung (r.). Letzteres war zunächst durch eine Mauer abgetrennt. Am vorderen Abschnitt der Mauer erstreckt sich der Zellenbau, das Lagergefängnis.
Im Vordergrund rechts ist das Wirtschaftsgebäude mit seinen Schornsteinen der Häftlingsküche zu sehen. Rechts im Bild ist die Lagerstraße 1  zu erkennen.
[Fotograf/in unbekannt, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Foto-Nr. 1643]

Von 1939 bis 1945 war Ravensbrück das zentrale Frauen-Konzentrationslager des NS-Regimes. Mehr als 120.000 Frauen und Kinder aus über 30 Ländern sowie 20.000 Männer und 1.200 weibliche Jugendliche wurden dorthin verschleppt. Zu dem Lagerkomplex gehörten, neben dem Frauenlager, ein kleineres für Männer, zahlreiche Außenlager, das Siemenslager und das „Jugendschutzlager“ Uckermark. Mindestens 28.000 Häftlinge wurden hier durch die Haftbedingungen umgebracht. Am 30. April 1945 wurde das Konzentrationslager befreit. Die Mahn- und Gedenkstätte lädt jedes Jahr zu einem Gedenkwochenende mit zahlreichen, auch internationalen Veranstaltungen ein.

Informationen zum GEdenken 2020:

Das rbb-Fernsehen überträgt am 19. April 2020 um 10.15 Uhr live aus der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum einen Gedenkgottesdienst, der an diesem Tag eigentlich in Sachsenhausen hätte stattfinden sollen. Darin wird auch auf die ausfallenden Gedenkveranstaltungen in Ravensbrück Bezug genommen.

Hier geht es zum Livestream: rbb-Fernsehen

Und hier geht es zur Internetseite der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: ravensbrueck-sbg.de

Wo Mut wächst…

Ausgabe Drei

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Genau vor einer Woche, am Abend des Gründonnerstag, feierten viele Menschen ein Tischabendmahl oder Agapemahl. Sie gedachten so an Jesu letztes Mahl mit seinen Jünger*innen. In diesem Jahr feierten sie aber, anders als sonst, nicht in Kirchen oder Gemeindehäusern in großer Gemeinschaft, sondern – Corona-bedingt – in den eigenen vier Wänden. Sie taten das allein, in ihrer Hausgemeinschaft, virtuell verbunden mit Freund*innen oder Familienangehörigen. Und viele in der Nordkirche folgten dabei der Einladung des Frauenwerks, dies nicht nur verbunden im Gedenken und im Gebet zu tun, sondern auch in zeitlicher Verbundenheit: um 19 Uhr mit einer kleinen gemeinsamen Liturgie. 1 Und manche haben uns von ihren gedeckten Tischen ein Foto geschickt! Herzlichen Dank dafür! #WoMutWächst

Agapemahl bei Franziska in der Nähe von Rostock
Agapemahl bei Janine in Kiel

An diesem Tisch werde ich in besonderer Weise zu Abend essen. Ich erinnere mich an die letzte Mahlzeit, die Jesus zusammen mit seinen Jünger*innen hielt. Du, Gott, bist meine Mitte und mein Grund. Es ist gut, bei Dir zu verweilen. Vor mir liegen die Tage, in denen ich an Jesu Abschied von diesem Leben erinnere. Öffne mich, stärke mich, erfülle mich mit Deinem Geist. Amen.

Aus „Kleine Hausliturgien zum (Oster-) Sonntag und Gründonnerstag
Agapemahl bei Katja, ebenfalls in Kiel
Agapemahl bei Martina in Pasewalk
  1. „Kleine Hausliturgien. Agapemahlfeier am Gründonnerstag“, Beitrag vom 7. April 2020

Kleine Hausliturgien

Agapemahlfeier für Gründonnerstag und (Oster-) Sonntag

bearbeitet Von Katja Hose und Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Brot und Wein
[by Juan Pineda via Pixabay]

Für alle, denen in diesem Jahr die Feier des Tischabendmahls, des Agapemahls o.ä. in ihrer Gemeinde fehlt und für alle, die es einfach mal ausprobieren möchten: Unten auf dieser Seite gibt es als Download eine kleine Liturgie für den „Hausgebrauch“ – eine Agapefeier im Miniformat. Sie kann allein, in der Familie, digital verbunden mit Freund*innen oder einfach als Teil der weltweiten Gemeinschaft der Christ*innen gefeiert werden, die am Abend des Gründonnerstag Jesu letztem Mahl im Kreise seiner Jünger*innen gedenkt.

Wir laden dazu ein, die kleine Hausliturgie am Gründonnerstag um 19 Uhr zu feiern [siehe unten Ablauf 2]. So stellt sich über die geistliche und gedenkende Verbindung auch eine zeitliche ein – zu vielen Menschen in der Nordkirche und darüber hinaus. Wie so viele in dieser Zeit sehnen wir uns nach solcher Gemeinschaft und freuen uns, wenn ihr mit uns geistlich, zeitlich, digital verbunden, Brot und Wein teilt. Und: Wenn ihr mögt, lasst uns an eurer Feier teilhaben. Macht ein Foto von eurem, zum Agapemahl gedeckten Tisch und mailt es an oder teilt es mit uns via Twitter. Dort ist das Frauenwerk zu finden unter mut_waechst. Weitere Informationen dazu gibt es auch unten in den „Kleinen Hausliturgien“.

Behütet
[by Myriam Zilles; via Pixabay]

Wir wünschen euch eine gesegnete Karwoche und einen, vielleicht in diesem Jahr besonders bewussten und festlichen, behüteten Gründonnerstag!

Herzliche Grüße aus dem Frauenwerk der Nordkirche!


Und hier geht’s zum Download:

Wo Mut wächst…

Ausgabe Eins

zusammengestellt Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche


Dieser Tage flattern mir von allen Seiten digitale Mut- und Hoffnungsbotschaften ins Haus – aus den Frauenarbeiten und -werken und den Kirchenkreisen der Nordkirche. Unten gibt es eine erste Auswahl zum Mitfreuen, Hoffen, Mutig-sein und Sich-trösten-lassen.

StreetArt in Altholstein

StreetArt aus dem Frauenwerk Altholstein
Chantal Schierbecker, Frauenwerk Altholstein

Chantal Schierbecker schreibt dazu: „Vor dem Haus einer Freundin malten die Kinder mit Straßenkreide einen Regenbogen auf den Bürgersteig, um Menschen glücklich zu machen. Diese tolle Idee haben meine Töchter und ich aufgegriffen, wir wollten unsere Nachbarschaft aufmuntern, natürlich mit dem Jahresthema der Frauenarbeit „Mut wächst – bleibt gesund!“

WallArt in Rendsburg-Eckernförde

Claudia Heynen, Pastorin an St. Jürgen in Rendsburg, beschreibt Wände von kirchlichen Gebäuden…
…mit Bibelzitaten! #wort_tat #WallArtRendsburg 🙂

Claudia Heynen schreibt dazu: „Dieses Bibelwort steht seit gestern – mit Kreide angeschrieben – an einem unserer kirchlichen Gebäude. Es ist Teil einer kleinen Aktion mit Bibel- und Segensworten auf unseren Gebäuden, mit denen wir in St. Jürgen den Menschen in unsere analogen und virtuellen Nachbarschaft Mut und Hoffnung machen wollen. Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, findet davon auch dort immer mehr Spuren unter #wort_tat. Die St. Jürgener Wort-Taten sind im Übrigen auch bei einem Spaziergang durch die Ahlmannstraße zu sehen, zumindest erstmal solange, wie weiter die Sonne scheint, denn Kreide und Wasser vertragen sich nicht so gut.“

In Schleswig-Flensburg ist nicht alles abgesagt…

… und noch mehr Mut-machendes und Tröstliches aus dem Regionalzentrum des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg!

Vielen Dank! Tut gut, sieht gut aus und macht Mut!! 🙂

Mutmach-Lied im März

Galerie

Die jüdisch-israelische Sängerin Noa ist eine Naturgewalt – im positiven Sinne (nicht im Corona-Sinne). Sie hat eine Power und Ausstrahlung, die bewegt und mitreißt. Von ihr kommt das dringend benötigte Mut-mach-Lied im März – eine Version des Beatles Klassikers „We can work it out“. Weiterlesen

Das neue Jahresthema ist da!

Mut wächst

Von Franziska Pätzold, Frauenwerk der Nordkirche

Material zum Jahresthema

Auf der Frauendelegiertenkonferenz am 01. Februar in Ratzeburg wird es vorgestellt – das neue Jahresthema der Frauenarbeit in der Nordkirche 2020/ 2021.

Und ab sofort gibt es auch hier auf dem Blog wieder Neuigkeiten, Geschichten, Impulse und Materialien rund um „Mut wächst„.

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